Chronik der Schwedentour der Gilde Ragnarök im Jahr 2016

05.08.2016 – 21.08.2016

Tag 1

Müde …

… nach zwei oder drei Stunden Schlaf endete unsere erste Nacht sehr früh. Um genau zu sein um 4.45 Uhr am Morgen. Doch was geschah bis da hin?

Wir haben uns am Freitag den 5.8. um 19 Uhr im Pfadfinderheim getroffen. Voller Vorfreude und Stolz darauf, dass die Rucksäcke schön leicht sind, waren die Teilnehmenden. Doch niemand ahnte wie viel Gruppenmaterial und Lebensmittel noch verteilt werden wollten. Da das Heim belegt war haben wir erst mal alles in unseren Gruppenraum gebracht. Nach einer längeren Wiegesession konnten wir Newtron zum Teilnehmer mit dem leichtesten Eigengepäck küren. Dann gab es Pizza und zwar 5 Bleche !!!!! Wir hatten viel zu viel zu essen bestellt und haben den Rest an die Pfadfinder von der DPSG aus Weeze, welche zur Zeit bei uns im Heim waren, gegeben. Die haben sich sehr gefreut. Anschließend haben wir das Material verteilt, jetzt sind die Rucksäcke garnicht mehr so leicht gewesen, Ernüchterung trat ein. Als Pumba das Auto weggebracht hatten konnten wir uns bettfertig machen. Klamotten für den nächsten Tag wurden bereit gelegt, die Zähne geputzt und wir haben uns in die Schlafsäcke gelegt. Dann gab es noch das erste Kapitel der Fahrtenlektüre ,,Mio, mein Mio“ von Astrid Lindgren. So beginnt unsere Schwedentour und alle sind gespannt das Land der Elche kennenzulernen.

                                                                                                                                                                             Lady

 

Tag 2

Heute sind wir ganz verschlafen um 4:45 Uhr aufgestanden und haben fleißig Rucksäcke gepackt. Nach ca. 30 min haben wir den kleinen Rest Pizza von dem vorherigen Tag als Frühstück gegessen. Danach sind wir zum HBF gelaufen und gewartet. Dann ging eine Zeit lang alles gut bis Padano beim umsteigen eine Treppe runtergefallen ist. Als wir am Flughafen waren, haben wir eine Art Mittagspause gemacht. Wir waren bei der Warteschlange doch auf einmal wurde ich aufgerufen. Ich wurde ein 2. Mal kontrolliert . Plötzlich kam Padano. Er wurde auch aufgerufen. Uns wurden die Trangia Eier abgenommen. Wir kamen noch pünktlich zum Flug. Als wir drin waren hatte ich Angst, doch als wir in der Luft waren wollte ich mich am liebsten abschnallen und aus dem Fenster gucken. Der Flug ging schnell vorbei und die Landung noch schneller. Als wir unsere Rucksäcke hatten, hat Laurence den Schildkrötenmove gemacht. Danach haben wir Dori getroffen, sind raus und haben Pause gemacht. Kurz danach sind wir los gegangen. Nach 7-8 km und ganz viel Schmerzen, kamen wir am Schlafplatz an, bauten das Zelt auf und kochten gebackene Bohnen mit Wurst und Brot. Es hat lecker geschmeckt. Jetzt gehen wir bald schlafen.

                                                                                                                                                             Absolem

Tag 3

Wir sind heute morgen um die 9:30 Uhr aufgestanden und haben den Rucksack zusammen gepackt. Jumper ist wieder eingeschlafen. Dann haben wir gefrühstückt Brot. Dann sind wir losgewandert. Nach 1 oder 2 km haben wir eine kleine Pause gemacht und Lady hat uns Apfel und ein Esi bekommen. Wir sind dann auf eine Straße gelaufen sehr lange. Nach einiger Zeit haben wir eine Pause gemacht und ein Apfel bekommen und ihn gegessen. Dann sind wir abgebogen und Lady hat mit ein Mann aus Schweden gefragt. Dann sind wir wieder eine ganze Weile geradeaus gelaufen. Dann haben wir noch eine Pause gemacht. Da haben wir Energieriegel gegessen. Dann sind wir wieder geradeaus gelaufen und haben eine Kirche gesucht. Nach einiger Zeit haben wir die Kirche gefunden. dann sind wir eine anderen Straße abgebogen und haben bei der Kirche rast gemacht und da war auch ein Klo gefunden. Da haben wir wieder Wasser aufgefüllt und sind dann von dort aus zum Wald gelaufen, so um die 300 Meter. Dann haben wir das Zelt aufgebaut, aber da war auch ein Ameisenhaufen. Als die anderen das Zelt aufgebaut hatten, hab ich die Chronik verfasst und wir essen gleich alle Nudeln. Absolem wollte aus Newtron eine Killermaschine machen wie Laurence und Pumba und Mc Gyver machen essen.

                                                                                                                                                             Padano

Tag 3 Ergänzung:

Nach der ersten Runde Gnocchi & Tortelini mit Pesto stellte Quak fest, dass er einen kleinen Kurzsprint nötig hatte. Evtl. war Quak aufgrund seiner Karriere als Standfußballer nicht ausgelastet oder es war die Keramikabteilung. Als wir den 2ten Gang in Form von weiteren Gnocchi und Polenta verspeist hatten, wurde gespült. Währenddessen las Lady weiter aus Mio my Mio vor. Leider war der Genuss nur von kurzer Dauer. Mc Gyver konnte sich leider nicht ruhig verhalten, deswegen brach Lady ab und wir machten Abendrunde.

 

Tag 4

Ein Morgen wie jeder Morgen auf Fahrt. Doch etwas schockierendes war geschehen. Wir hatten es geschafft, Sascha unser Frühaufsteher war so erschöpft, dass er nicht wie sonst als erster 2 Stunden vor allen anderen wach war, sondern als 2ter aufstand. Diesem Welterschütterndem Ereignis folgte ein relativ ereignisloses Frühstück. Das Highlight des Frühstücks war das Brotcrumble. Eine Sippen Nidhogg und Hati/Garm spezialität. Die Herstellung ist denkbar einfach: Man nehme einen Sippling und ein Brot und einen Wanderrucksack. Fertig. Nach dem Frühstück und dem Packen freuten wir uns diesen Tag auch auf nicht so viel gegangenen Wegen zu gehen. Wie wir am Tag zuvor beschlossen hatten, machten wir uns auf dem Weg den Smorlandsweg zu erkunden. Die Landschaft war wundervoll. Zumindest von der Aussicht her. Wir wanderten an Seen vorbei, durch Wälder und über Lichtungen. Doch solch wundervolle Schönheit hat auch seinen Preis. In unsererm Fall waren es die Erhebungen in der Landschaft. Es ging auf z.T. stteilem Pfad Bergauf und Bergab. Auch hatten wir die ein oder andere zwielichtig aussehende Brücke auf unserem Pfad. Wenn sie teils nicht so aussahen trugen sie uns doch, zwar einzeln aber sie hielten. Nach unzähliger Stunde des auf und ab im dicksten Gehölz sahen wir wieder die ersten Spuren der Zivilisation. Wir folgten dem Weg der mittlerweile entlang der Schienen führte. Als wir auf einer Wiese in der Stadt Tysberga ankamen gingen Sacha, Lady und Pumba schnell einkaufen. Lady fand schnell herraus, dass wir auf dieser Wiese schlafen konnten. Diese Kunde war wie Engelsgesang in unseren Ohren. Wir aßen noch schnell Reis mit Gemüsepfanne und bauten das Zelt auf. Nach der Abendrunde und einer weiteren Episode Mio my Mio brachen alle erschöpft zusammen.

                                                                                                                                                             Pumba

Tag 5

So, neuer Versuch, pumba hat eine leere Seite übersehen. Jetzt muss ich noch mal anfangen. Wie gesagt ich weiß nicht wann wir aufgestanden sind, weil ich keine Uhr und kein Zeitgefühl habe. Wir sind mit dem Bus nach Trosa gefahren. Davor hatten wir noch Unmengen an Zeit, da wir alle zum einen noch 2 Stunden auf den Bus warten mussten und zum anderen, der Bus hatte mindestens 15 min Verspätung. In den zwei Stunden haben wir gefrühstückt und alle sind auf Jumper drauf. Sozusagen ein Jumper-Pfadfinderhaufen, ziemlich witzig. Die Busfahrt war ziemlich ereignislos, abgesehen davon, dass die Busse in Schweden nicht langsam fahren, sondern so viel wie die Straße erlaubt. Lady, Pumba und Sascha haben eine neue Karte von der Stadt besorgt. Der Rest hat einfach gewartet. Wie lange wir warten mussten weiß ich auch nicht, wegen der fehlenden Zeitkoordination. Egal, zusammen sind wir dann in so einen mini-mini Park in der Stadt. Padano, Absolem, Newtron, Jumper und Mc Gyver durften ohne uns Großen durch die Stadt laufen, aber sie mussten zusammen bleiben. Laurence, Quak und ich sind zuerst in den Supermarkt, wessen Namen ich vergessen habe. Ich hab mir eine Fanta gehohlt und nachher auch ein mega cooles Baguett. Laurence wollte sein Geld noch nicht unnötig ausgeben und Quak hat sich sofort eine Fanta und ein Paket Muffins gegönnt, später dann auch ein Baguett. Nachdem Sascha, Lady und Pumba sich auch was zum Essen gehohlt hatten und alle wieder da waren, gingen Sascha, Lady und Pumba einkaufen. Sofort nach dem Einkaufen sind wir dann los zu dem Campingplatz. Dieser sollte eigentlich nur 4 km entfernt sein, es waren aber 6 km . Die zogen sich ziemlich in die Länge. Nach endloser Zeit kamen wir erschöpft an. Die Pfadis haben die Kothe aufgebaut. Lady und ich haben gekocht. Wir waren erst um 10 Uhr fertig.

                                                                                                                                                                             Dori

Tag 6

Heute durften wir mal richtig ausschlafen, denn wir hatten unseren ersten freien Tag, wo wir uns so richtig ausruhen konnten. Als alle wach waren starteten wir den Tag mit der Morgenrunde und einem Spiel. Danach frühstückten wir ordentlich. Als wir das gut-satt gemacht haben spülten wir unser Geschirr und suchten unsere dreckigen Sachen raus und räumten auf. Im Laufe des Tages wuschen wir unsere Wäsche und mussten sie anschließend auf der Wäscheleine aufhängen, welche wir selber aus einem Band gemacht haben. Leider riss eine Leine, sodass wir beschlossen hatten die Seile von dem Abdecksegel als Wäscheleine zu benutzen. In der Zeit in der wir das taten gingen Quak, Sascha und Laurence los um in der Stadt Trosa neue Lebensmittel einzukaufen. Als wir mit dem Waschen fertig waren sagte Lady wir hätten bis halb sechs Zeit um uns auszuruhen oder uns auf dem Campingplatz umzusehen. Wir gingen erst einmal einen Weg entlang der auf eine Insel oder Halbinsel führte. Da Mac Guyver den Weg am besten kannte, führte er uns. Als wir wieder auf unserem Platz waren legten Padano und ich uns hin und schliefen sofort ein. In der Zwischenzeit spielten Mac Guyver, Absolem und Newtron das schwarze Auge. Nach 3 – 4 Stunden Schlaf weckte uns Lady weil sie befürchtete, dass wir sonst nicht mehr abends schlafen könnten. Also gingen wir raus aus der Kothe um woanders zu Schlafen. Da mir und Padano kalt war schlichen wir wieder ins Zelt und schliefen weiter. Später spielten wir auch mit das Schwarze Auge. Und endlich kam Sascha mit dem Einkauf wieder. Am Abend grillten wir noch Würstchen und Gemüse. Es war sehr lecker aber ich wurde nicht satt. Danach gingen wir schlafen.

                                                                                                                                                                             Jumper

Tag 7

Heute standen wir früh auf um unser Zelt abzubauen, davor haben wir aber noch gefrühstückt, die Morgenrunde gemacht und unsere Rucksäcke gepackt. Als alle fertig waren, wurde Mac Guyver zum Führer der Gruppe ernannt und die R/R’s haben sich eine ¾-Stunde so benommen wie die Sipplinge es die letzten Tage gemacht haben. Es wurde sich über alles beschwert und nur gequengelt. Als wir durch einen Wald gelaufen sind, gab es einen kurzen Schauer und Mac Guyver hat uns die Ponchos anziehen lassen. Nach einer gefühlten Stunde Berg rauf und wieder runter haben die R/R’s wieder die Führung übernommen und erstmal erklärt wie blöd und nervig es ist, wenn man den ganzen Tag so ist. Nach ein paar Stunden auf und ab kamen wir an einem schönen See vorbei und machten erstmal Pause um einen kleinen Snack zu essen. Danach ging es wieder weiter durch einen schönen Wald, leider wurde er da sehr frisch und wir mussten uns etwas wärmer anziehen. Nach dem Wald kamen wieder schöne Berge die wir rauf kletterten. Beim Abstieg wurde dann die Übung des Morgens mit dem Poncho zum Ernstfall, es fing an zu regnen, aber nicht wenig. Als alle ihre Ponchos über sich und die Rucksäcke gezogen hatten ging es weiter, auf einem rutschigen Stein machte Sascha einen Abgang, aber es ist nichts passiert. Als wir raus aus dem bergischen Teil waren, versuchten wir bei ein paar Häusern Unterkunft zu finden, leider waren wir im Ort Tulganslot gelandet, wo es ein wunderschönes Schlosshotel gab und alle Bewohner uns dahin verwiesen. Nach der langen Suche haben wir einen kleinen Snack und Tee zur Stärkung zu uns genommen um weiter zu laufen. Nach ein paar Kilometern kamen wir an eine Kreuzung wo Lady und Quak sich auf den Weg machten um einen geeigneten Schlafplatz im Wald zu finden. Als die beiden zurück kamen hatten sie eine große Überraschung für die Anderen. Sie haben einen netten Bewohner gefunden, der uns im Garten seines Grundstücks schlafen ließ. Während ein paar die KeiKoKeiJu aufbauten setzte sich Pumba vor die Trangias und kochte uns ein leckeres Abendessen. Nach der Abendrunde gingen die Sipplinge ins Bett und haben von Quak ein weiteres Kapitel von Mio, mein Mio vorgelesen bekommen. Die R/R’s waren noch etwas länger wach um den nächsten Tag zu planen, aber nicht so lange, denn der Tag war anstrengend.

                                                                                                                                                                             Sascha

Tag 8

Wir erwachten heute Morgen nach einer sehr kalten Nacht und hatten erstmal ein sehr leckeres Frühstück. Danach bauten wir die KeiKoKeiJu ab und zogen los. Wir sind so circa 8 km gewandert bis wir endlich das Willkommensschild vom nächsten Ort sahen, dort machten wir erstmal Pause. Wir machten eine lange Mittagspause inklusive Snack und danach ging es ans Busfahren. Wir fuhren mit dem Bus zu einem Campingplatz und bauten dort unsere KeiKoKeiJu auf um dort zu übernachten.

                                                                                                                                                                             Mac Gyver

Tag 9

Padano, Mac Guyver und ich sind früh aufgestanden und zum Kiosk gegangen. Wir wussten aber nicht, dass wir das nicht durften und haben Ärger bekommen. Danach sind wir zum Steg am See gegangen um die Aussicht zu genießen. Ein bisschen später haben wir Porridge gegessen und danach haben die Pfadis Geschirr gespült. Nach dem Geschirr spülen hatten wir 2 Std Freizeit die wir genossen haben. Später nach der Freizeit haben wir mit den R/R’s Spiele gespielt. Nach dem Spielen durften wir zum See baden, dort haben Absolem und ich ein Warmwasserbecken gebaut. Danach mussten wir Duschen, dass hatte 5 Kronen für 3 Minuten gekostet. Nach dem Duschen wollte Padano ein Magnum für 22 Kronen weggeschmissen!!! Eine halbe Stunde später gab es einen Kochwettbewerb. Es gab einmal Laurence seine Gruppe und Doris Gruppe. Doris Gruppe hat Gemüsesuppe gemacht, Laurence seine Gruppe hat Omlett gemacht. Danach gab es tolle Preise. Hinterher gab es nur noch Abendrunde. Danach ab in die Schlafsäcke.

                                                                                                                                                                             Newtron

Tag 10

Der Tag begann recht zügich. Wir mussten früh da wir vor 12 Uhr vom Campingplatz sein mussten. Sonst hääten wir einen weiteren Tag bezahlen müssen. Erschwerende Umstände wie Regen haben uns auf Trap gehalten. Nach dem Frühstück und den weiteren Vorbereitungen ging es weiter. Zurück zu der Stadt mit dem Namen Järna, wo alle etwas Zeit bekamen sich die Stadt anzuschauen und sich Sachen zu kaufen. Nach etlicher Zeit des Wartens und Neuverteilung der Lebensmittel konnten wir weiter. In diesem nicht ganz so wanderlastigen Tag war unsere letzte Aufgabe das Suchen eines Schlafplatzes. Nach ein paar Stunden wandern war dies auch geschafft. Die Aufgaben wurden klar verteilt: Pfadfinder -> Zelt, R/R’s -> Kochen, Feuer, Chronik. Nach dem sich unser Koch Quak mehrmals die Finger verbrannt hat und in die Welt hinaus geschrien hat wie viel Spaß das macht, hatten wir auch ein gutes Essen und konnten den Tag beenden.

                                                                                                                                                                             Laurence

Tag 10

Mein Tag begann in den frühen Morgenstunden, so gegen 10 Uhr, nach viel zu kurzen 12,5 Stunden Schlaf. Ich wurde, dank einer von Pumbas jähen Launen, durch heftiges Schütteln meiner, zum Schlafen angewinkelten, Beine geweckt. Von den Narben des gestrigen Kochens gepeinigt trottete ich zur Morgenrunde. Wie jeden Morgen verkackte ich meine Morgenansprache, doch meine Souffleuse Sascha war wie immer zur Rettung bereit. Nach der Morgenrunde ging es schnell zum gemeinsamen Schlemmen am ,,Frühstückstisch“ und nach dem selbst der gefräßige Jumper durch hineinstopfen von mindestens 14 Broten gesättigt war konnten wir nun zum spaßigen Teil des Tages übergehen. Endlich ging es wieder auf den roten Wanderweg. Dieser Weg, der jeden Berg und jeden Huckel von ganz Schweden mitnimmt, auf denen man sich dann über Steine quälen konnte, die mindestens so groß waren wie Padano. Das war aber noch nicht alles, denn man hatte noch 20 kg Rucksäcke auf dem Rücken. Bevor es aber an das Weiterwandern ging, dachten sich Pumba und Sascha noch: ,, Hey, wir sind zwei coole Typen, lass dem Quak mal ´nen Stock an den Rucksack packen, damit der aussieht wie der Berliner Fernsehturm.“ Also stieß ich durchgängig an irgendwelche Äste, tiefhängende Tannenzweige oder holte ganze Äste von Bäumen. Ganz lustig wurde es aber erst als wir eine kleine Quelle am Wanderweg entdeckten. Lady, Pumba und Sascha wollten sich diese einmal etwas genauer ansehen und ich dachte mir : ,, Was solls, da kann man doch mal mitgehen.“ Der Erschaffer des  Sörmlandslenden-Wanderweg hatte jedoch in Anlehnung an den Lothlorien Elbenwald aus Herr der Ringe ein paar Äste zu einem Tor zusammengebogen und ich konnte eine schöne Runde ,,Rucksacklimbo“ spielen, danke nochmal an Sascha und Pumba. Dabei stellte ich mich jedoch nicht ganz so geschickt an und ich wurde mal wieder zum Belustigungswerkzeug der ganzen Truppe. Die ,,Quelle“ war, wie sich herausstellte, aber zu dreckig um daraus zu trinken und wir konnten mit sehr kümmerlichen Wasserreserven weiterwandern. Kurz bevor der rote Wanderweg sein volles Potential entfesselte dachte sich Lady, sie müsse doch nochmal sagen wie leicht der Weg gerade wäre. (Spoiler: Er wurde danach nicht mehr leicht !!!!!!!!!!)

Als wir um die nächste Ecke bogen konnten man wieder die mörderischen Anstiege sehen, für die der Wanderweg so bekannt war. Nach etlichen Stunden mühevoller Quälerei, konnte man erste Anzeichen von Zivilisation entdecken. Diesem Umstand hatten wir es zu verdanken, dass ich und Lady die Kraft fanden unseren Schlafplatz zu suchen. Nach ein, zwei Stündchen Suche fanden wir schließlich ein schönes Plätzchen für unsere KeiKoKeiJu. Während Laurence und Dori mit den Sipplingen das Zelt aufbauten, ruhte Sascha sich aus um seinen Fuß zu schonen, da er sich am gestrigen Tage beim sprinten verletzt hatte. Ich, Lady und Pumba gingen los um einzukaufen. Der Einkaufsladen, ein ICA MAXI, lag schlappe 4,5 km entfernt. Diese paar Kilometer konnten wir nach einigen Weineinheiten in Embryonalstellung hinter uns bringen und wir standen vor dem gigantischen Supermarkt. Der Einkauf verlief reibungslos, außer dass ich noch einmal durch den GANZEN Laden musste um Spiritus zu suchen. Ich fand jedoch keinen. Nach dem Rückweg der durch die Einkaufstüten zu einem einschneidenden Erlebnis wurde, gab es noch eine Kaltmahlzeit und wir konnten endlich in unsere Schlafsäcke kriechen und uns zur Ruhe legen.

                                                                                                                                                                             Quak

Tag 11

Heute sind wir gegen 10 Uhr aufgestanden. Wir haben das Zelt abgebaut und gingen weiter. Als wir ein bisschen Entfernung zwischen uns und unseren Schlafplatz gebracht haben, frühstückten wir.  Nach weiteren 3 km machten wir eine Pause. Danach fuhren wir mit Bus und Bahn nach Bredäng und machten dort eine weitere Pause. Wir liefen ca. einen halben Kilometer bis wir an einem Zeltplatz ankamen, dort bauten wir unser Zelt auf, gingen Duschen und spielten Werwolf bis es Abendessen gab. Danach gingen wir schlafen.

                                                                                                                                                                             Absolem

Tag 12

Heute Morgen durfte ich später als die anderen aufstehen, denn ich hatte Geburtstag.  Ich wurde mit Kuchen und zwei Geschenken überrascht. Dann sind wir in ein Freilichtmuseum gegangen und haben Elche und Seerobben gesehen. Wir haben uns Bonbons gekauft und sind wieder mit der Bahn zum Zeltplatz gefahren. Dort haben wir nochmal geduscht und unsere Sachen gewaschen. Dann gab es leckeres Abendessen und ich durfte wegen meinem Geburtstag mit meiner Familie telefonieren. Dann gab es wie jeden Abend die Abendrunde und Quak hat uns noch etwas vorgelesen.

                                                                                                                                                                             Padano

Tag  13

Heute schliefen wir bis Mittag aus. Da Absolem, Mac Guyver und Padano irgendwann anfingen laut zu werden schickte Lady sie raus. Da ich auch wach war ging ich einfach mit. Als dann alle wach waren trafen wir uns zur Morgenrunde. Aber aufgrund des Regens nicht vor dem Zelt sondern vor dem Waschhaus. Nach der Morgenrunde gab es Frühstück. Danach spülten Padano und Mac Guyver das dreckige Geschirr und brachten es weg. Dann sagte Lady sie geht mit Pumba, Quak, Padano und Newtron einkaufen. Der Rest blieb am Campingplatz und spielte Uno und Bonanza. Dann kamen die Leute vom Einkaufen wieder. Dann haben die Sipplinge zusammen mit Dori und Laurence gekocht. Das Essen war sehr lecker. In der Zeit während des Kochens spielten die großen Karten. Am Abend wurd es richtig cool, denn wir durften in die Sauna. Es war schön warm und das kalte Duschen nach dem Schwitzen war ein Traum. Kurze Zeit später duschten wir unseren Dreck nochmal bei einer heißen Dusche ab. Dann hatten wir noch Abendrunde, danach putzten wir uns die Zähne und gingen ins Zelt. Dann las Lady noch aus dem Buch ,,Mio, mein Mio“ vor und wenig später schliefen wir ein.

                                                                                                                                                                             Jumper

Tag 14

Wir sind relativ früh aufgestanden und haben Morgenrunde gemacht, danach haben wir gefrühstückt. Ich musste mit Absolem spülen. Nachdem wir fertig waren, sind wir mit der Bahn nach Stockholm gefahren. Zuerst liefen wir mit Lady und Pumba durch die Stadt. Nachdem wir in ein paar Läden waren haben wir eine Kirche besichtigt. Danach sind wir Eis essen gegangen. Dann sind wir mit Dori und Laurence in eine Ausstellung über Wikinger gegangen. Danach sind wir mit Sascha und Quak richtig pfadfinderlich zu Mc Donalds gegangen. Dann ging es zurück zum Campingplatz via U-Bahn. Dort hatten wir etwas Freizeit und danach gab es Abendessen und danach ging es in den Schlafsack.

                                                                                                                                                                             Mac Gyver

Tag 15

Die Sommerfahrt nähert sich dem Ende. Morgens sind Jumper, Mac Guyver und Absolem sehr früh aufgestanden. Ich und die die R/R’s sind um 11:30 Uhr aufgestanden. Um 12:00 Uhr haben wir Morgenrunde gemacht, gefrühstückt, uns geduscht und die R/R’s und Jumper und ich haben das Zelt abgebaut, während die anderen gespült haben. Danach mussten wir alle duschen. Später sind wir zur Bahn gegangen. Nach dem ganzen Bahnfahren sind wir in Arlanda angekommen und sitzen nun am Flughafen, singen, essen und spielen. Danach waren wir im gesamten Flughafen. Weil wir das Zelt nirgendwo aufbauen konnten mussten wir am Flughafen schlafen. Schlechte Schlafplätze.

                                                                                                                                                                             Newtron

Tag 16

Wer dies liest und schonmal in einem Flughafen geschlafen hat, der wird sicher verstehen wie schön es ist eine nacht auf dem kalten und harten Boden voller Vorfreude auf Zuhause zu verbringen. Unter den gegebenen Umständen erwachte ich also so gegen 5 Uhr mehr oder weniger sanft aus meinen Träumen. Da sich mein Rücken nach der Nacht auf dem gemütlichen Boden ungefähr so anfühlte, als wäre eine ganze Legion darüber hinweg marschiert. Zusätzlich sank die Temperatur im Flughafen bei Nacht auf gefühlte -20 Grad. Ich verspürte den Drang mir ordentlich die Beine zu vertreten und all die 5 Uhr Flieger zu bemitleiden. Als ich von meiner Runde zurückkehrte waren Pumba und Sascha auch schon wach. Sascha war jedoch losgezogen um mich zu suchen. Da ich aber schon zurückgekehrt war und Sascha nicht, konnte das ja eine lange Suche werden. Ich setzte mich neben Pumba und wir spielten Carcassone. Ich hatte keine Ahnung wie dieses Spiel funktioniert, konnte jedoch dank Ikea gleicher Anleitung von Pumba den zweiten Platz erreichen, während Pumba nur Vorletzter wurde. Kurz darauf kehrte Sascha von seiner Suche zurück. Den Tränen nahe, dass er so lange nach mir gesucht hatte, sagte ich: ,,Ist ja schön, dass so intensiv nach mir gesucht wird.“ Meine Freudentränen wurden jedoch davon erschüttert, dass Sascha sagte, dass er nach ungefähr 10 Minuten einfach auf die Toilette gegangen sei. Nach einigen Minuten weinen in Embryonalstellung entschieden wir uns dazu die anderen aus ihren sanften Träumen zu reißen. Da ich beim ,,Finger an die Nase halten um sich von jeder Aufgabe zu befreien“ ungefähr so schnell reagiere wie ein Igel im Winterschlaf konnte ich mit den Pfadis auf Toilette gehen. Danach aßen wir schnell ein paar Brote und dann ging es auch schon zum Check-In. Danach sorgten wir noch für Biowaffenalarm, als wir unsere Schuhe beim Sicherheitscheck auszogen. Nach dem Sicherheitscheck ging es in den Flieger und dann endlich nach Hause.

                                                                                                                                                                             Quak

Nachwort zur Fahrt

Ich denke ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage, dass man nach einer Fahrt immer gemischte Gefühle hat. Einerseits freut man sich, dass man endlich fertig ist mit Wandern, Stinken und ungemütlich schlafen und endlich die Familie wiedersieht. Andererseits trauert wohl jeder Teilnehmer dieser Fahrt der wunderschönen schwedischen Natur, der Zeit mit den Pfadfinderfreunden und der Freiheit die man außerhalb jeglicher Zivilisation hat, hinterher. Abschließend muss ich noch gestehen, dass ich bevor ich auf diese Fahrt gegangen bin, überhaupt keine Lust mehr auf die Pfadfinder hatte. Doch diese Fahrt hat mir gezeigt warum ich die Pfadfinder so liebe, man vergisst den anstrengenden Alltag mit Schule oder Arbeit, ist allein in unberührte Natur und verliert jegliches Zeitgefühl.

                                                                                                                                                                             Quak

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